|
Noch immer kraule ich Turner mit dem kleinen Seil, doch immer öfter kann ich die Finger dazu nehmen, allerdings mit einem mulmigen Gefühl. Ob es eher an meiner Angst um meine Finger liegt oder doch an Turner, der noch ein wenig braucht, bis er mir vertraut, kann ich noch nicht sagen. Da das Wetter herrlich ist, sitzt Turner oft stundenlang auf seinem Käfig im Freien und beobachtet interessiert das Treiben im Garten. Nur wenn wir weg müssen, wird er eingesperrt, was folgendermaßen funktioniert: zeigen wir ihm den Käfigdeckel und heben den über seinen Kopf, klettert er missmutig in seinen Käfig und lässt sich so relativ problemlos einsperren. Ich verbinde die Prozedur, die ihm augenscheinlich nicht sonderlich behagt, mit Klopfen unten am Käfig und einer Belohnung, wenn er im Käfig sitzt. Später soll Turner dann nur auf das Klopfen in den Käfig klettern, was ihm das "Bedrängen" mit dem Gitterdeckel ersparen wird. Im Garten bekommt Turner immer etwas zum Knabbern, vorzugsweise Petersilie oder Schnittlauch, da er sonst erschreckend wenig frisches Obst oder Gemüse isst. Lediglich geschälter Apfel wird angenommen. Ist allerdings noch ein Stück Schale am Apfelstückchen zu sehen, macht sich der Feinschmecker ruhigen Fußes aus dem Staube. |